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a) Die ELS ist eine Ergänzung von sichtbaren Informationen zu den nicht-sichtbaren Hörinformationen, um die Mehrdeutigkeiten beim Lippenablesen zu beheben.

Sie erlaubt hörbeeinträchtigten Menschen eine lautsprachliche Kommunikation auf einfache, lückenlose und gleichzeitig zweifelsfreie Art und Weise (und somit eine Verständigung für alle Gesprächspartner).

Silbe für Silbe wird das Lippenbild des Gesagten mit einer Hand (-form) in der Nähe des Gesichtes ergänzt und somit verständlich gemacht.

Die ELS für die deutsche Sprache besteht aus 8 Handformen, mit denen die Mitlaute (Konsonanten) kodiert werden, und aus 5 Positionen, mit denen die Selbstlaute (Vokale) kodiert werden. Eine Handform an einer bestimmten Position am Gesicht bildet eine Silbe. In gewissen Dialekten finden wir weitere Laute, die durch dieselben Positionen abgedeckt werden.

 

b) Die ELS ist ein Kommunikations-Weg, um zum Ziel „Sprache“ zu gelangen.

Sie ist somit ein Hilfsmittel, dessen man sich bedient, um das zu vermitteln, was man sagen will.

Sie erleichtert die Kommunikation und vor allem die genaue Wahrnehmung und eben das Verständnis und trägt damit zur Wissensübermittlung bei. Wie der Name schon sagt (Ergänzte Laut-Sprache), ergänzt sie die gesprochene (= gelautete) Sprache, unsere/Ihre (!) Kommunikationssprache und legt somit die Grundlage zum Lesen- und Schreibenlernen (bringt dies aber nicht bei!), wie es auch bei hörenden Kindern der Fall ist.

Die ELS verfolgt 4 Ziele: Aufbau der Laut-Sprache mit einhergehender Wissensvermittlung, Integration, Autonomie und Chancengleichheit.

28. Juni 2019 / Team EdLS